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Seminar
WiSe 15/16: Die Shoah und ihre Verarbeitung in der neuesten Literatur Hispanoamerikas und Brasiliens
Susanne Klengel
Hinweise für Studierende
Deutsche, spanische und/oder portugiesische Lesekenntnisse
Kommentar
Seit einigen Jahren lässt sich in den lateinamerikanischen Literaturen eine punktuell auftretende, aber zunehmende literarische Auseinandersetzung mit dem Holocaust beobachten. Es handelt sich dabei nicht um Zeugenberichte aus erster Hand, sondern vielmehr um Verarbeitungen familiärer Geschichten und Traumata durch die nachfolgenden Generationen, die oft im Kontext der intensiven Memoria-Debatten in den postdiktatorischen Staaten Lateinamerikas stehen. Es ist das Ziel dieses Seminars, durch die intensive Analyse eines repräsentativen Corpus, diese Texte kritisch würdigen zu lernen. Hierbei wird auch ein umfassendes Wissen über Textgattungen und hybride Formen erworben (z.B. Autofiktion, autobiographischer Roman). Voraussetzung zur Teilnahme ist die Bereitschaft, sich schon in den Ferien mit den Klassikern der Holocaust- bzw. Lager-Literatur vertraut zu machen (z.B. Primo Levi, Imre Kertész, Jorge Semprún). Schließen
Literaturhinweise
Wird zu Seminarbeginn zur Verfügung gestellt. Erforderlich ist zu Seminarbeginn eine weitgehende Vertrautheit mit den Klassikern der Lager-Literatur (Primo Levi, I. Kertész, Jorge Semprún).
16 Termine
Regelmäßige Termine der Lehrveranstaltung
Mo, 12.10.2015 14:00 - 16:00
Mo, 19.10.2015 14:00 - 16:00
Mo, 26.10.2015 14:00 - 16:00
Mo, 02.11.2015 14:00 - 16:00
Mo, 09.11.2015 14:00 - 16:00
Mo, 16.11.2015 14:00 - 16:00
Mo, 23.11.2015 14:00 - 16:00
Mo, 30.11.2015 14:00 - 16:00
Mo, 07.12.2015 14:00 - 16:00
Mo, 14.12.2015 14:00 - 16:00
Mo, 04.01.2016 14:00 - 16:00
Mo, 11.01.2016 14:00 - 16:00
Mo, 18.01.2016 14:00 - 16:00
Mo, 25.01.2016 14:00 - 16:00
Mo, 01.02.2016 14:00 - 16:00
Mo, 08.02.2016 14:00 - 16:00