121105 Lehrforschungsprojekt

WiSe 20/21: Quantität von Redebeiträgen von Kindern und frühpädagogischen Fachkräften in mathematikhaltigen Regelspielsituationen.

Simone Dunekacke

Kommentar

Aus dem Forschungsprojekt WILMA – Wir lernen Mathematik, liegen Videoaufnahmen von Spielsituationen vor, in denen Kinder in Kleingruppen mit einer Fachkraft ein mathematikhaltiges Karten- oder Würfelspiel spielen. Diese Daten wurden bislang mit Blick auf die mathematikspezifische Qualität der Lernunterstützung durch die beteiligten Fachkräfte analysiert (vgl. Meyer-Wyder et al., in Vorbereitung; Wullschleger et al., in Vorbereitung). Neben der Lernunterstützung gilt die Interaktionsqualität zwischen Fachkräften und Kindern als ein weiterer Indikator für die Lernfortschritte der Kinder, ein Merkmal ist hier die Quantität von Redebeiträgen (vgl. Bürgermeister et al., 2019).
Im Rahmen des LFP soll ein erster Zugang zu der Häufigkeit der Redebeiträge von Kindern und Fachkräften in den Spielsituationen gewonnen werden. Das LFP richtet sich damit an 2-3 Personen mit einem Interesse an quantitativer Forschung. Das LFP umfasst nach einer theoretischen Einarbeitung und Konkretisierung der Fragestellung vor allem die Entwicklung und Anwendung eines Codiervorgehens (ggf. inkl. Transkription) für das Videomaterial. Die Auswertung könnte sich z.B. auf folgende Fragen beziehen: Welches Vorgehen ist zur Codierung der Häufigkeit von Redebeiträgen in frühpädagogischen Interaktionen geeignet? Wie verteilen sich die Redebeiträge von Fachkräften und Kindern in Regelspielsituationen?
Das Projekt lässt sich zu einer Masterarbeit weiter entwickeln, indem der Fokus beispielsweise stärker auf fachbezogene Interaktionen gerichtet wird oder das Codiervorgehen auf weitere vorhandene Daten ausgeweitet wird. Schließen

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