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Übung
WiSe 16/17: Praxeologien des Theaters
Andreas Wolfsteiner
Kommentar
Vertiefend werden in der Lehrveranstaltung historische sowie aktuelle
Positionen einer Philosophie des Handelns vermittelt. Es war die
politische Theoretikern Hannah Arendt, die Ende der 1950er Jahre die
zentralen Typen des menschlichen Tuns als die Trias von Arbeiten (ponos),
Herstellen (poiesis) und Handeln (praxis) beschrieben hat. Beobachtet man
nun die ›Theatermacherei‹, so wird rasch kenntlich, dass die darstellenden
Künste in alle und doch auch bisweilen in keinen der drei Bereiche fallen.
Ausgehend von diesem Paradoxon sollen im Rahmen der Lehrveranstaltung
mittels ausgewählter Schriften von Habermas, Bourdieux, Debord, Simmel,
Latour, Stengers und Harman Prolegomena einer Praxeologie des Theaters
erarbeitet werden. Diese Theorie der Praxis des Theaters fragt sowohl (a)
nach dem Zusammenhang von Theater und Arbeit als auch (b) der Aufführung
als flüchtigem ›Produkt‹ sowie nach (c) der Funktion des Theaters als
Topos politischen Handelns.
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16 Termine
Regelmäßige Termine der Lehrveranstaltung
Do, 20.10.2016 16:00 - 18:00
Do, 27.10.2016 16:00 - 18:00
Do, 03.11.2016 16:00 - 18:00
Do, 10.11.2016 16:00 - 18:00
Do, 17.11.2016 16:00 - 18:00
Do, 24.11.2016 16:00 - 18:00
Do, 01.12.2016 16:00 - 18:00
Do, 08.12.2016 16:00 - 18:00
Do, 15.12.2016 16:00 - 18:00
Do, 05.01.2017 16:00 - 18:00
Do, 12.01.2017 16:00 - 18:00
Do, 19.01.2017 16:00 - 18:00
Do, 26.01.2017 16:00 - 18:00
Do, 02.02.2017 16:00 - 18:00
Do, 09.02.2017 16:00 - 18:00
Do, 16.02.2017 16:00 - 18:00